Karin Heisig
Als drittes Kind von Margot und Albert Friemer wurde ich 1968 in Erding geboren und wuchs auch dort auf. Einige – sehr schöne –Jahre verbrachte ich in Eichenkofen. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife in der Mädchenrealschule Heilig Blut lernte ich den Beruf der Rechtsanwaltsgehilfin. Nach der Lehre arbeite ich als Alleinsekretärin in einer Münchener Fernsehproduktionsfirma und später als Sachbearbeiterin eines Heizungs- und Sanitärunternehmens in Kirchheim.

Familie

1993, während des Erdinger Volksfestes, kreuzten sich meine Wege mit dem Wartenberger Manfred Heisig. Ein Jahr später zog ich in die Marktgemeinde, wir heirateten und unser Sohn Sascha erblickte das Licht der Welt. Gerade die erste Zeit als junge Mutter brachte eine große Veränderung in mein Leben. Ich lernte Wartenberg mit anderen Augen kennen als zuvor. Jetzt, da ich nicht mehr nur Pendler war und den Wartenberger Alltag intensiv erlebte begann ich eine Beziehung zu dem Ort zu knüpfen und ihn zu lieben. Durch den Kinderschutzbund bekam ich schnell sehr viele Kontakte und Hilfen die ich auch heute noch schätze und nicht missen möchte. 1996 kam unser zweiter Sohn Patrick zur Welt und wir bezogen unser Eigenheim am Steyrerfeld. Meine beiden Kinder besuchen inzwischen das Gymnasium in Erding und die Ganztagsklasse der Hauptschule Wartenberg.

Beruf

Nach Ende des Erziehungsurlaubes wechselte ich beruflich in den öffentlichen Dienst und arbeite seither im Landratsamt Erding. Seit drei Jahren bin ich im Jugendamt tätig und betreue dort Kindertagespflegepersonen. Meine Tätigkeit macht mir sehr viel Spaß, da mir der persönliche Kontakt mit vielen Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder suchen und mit den Tagespflegepersonen sehr wichtig ist.

Interessen

Meine Hobbies sind das Angeln (sowohl mein Mann als auch beide Kinder sind ebenfalls begeisterte Fischer), ich lese viel und schreibe gerne. In den seltenen Fällen, in denen ich Muße und Zeit finde, male ich auch Ölbilder, mein Vorbild ist Franz Marc. Einige Jahre lang schrieb ich Artikel aus dem Wartenberger Alltag für den Erdinger Anzeiger, diese Tätigkeit habe ich jedoch überwiegend aufgegeben, da sie mir zuviel Zeit von unserem Familienleben nimmt. Nur für „meine“ Vereine, dem Volkstrachtenverein und dem Sportfischereiverein Dorfen-Altenerding e. V. berichte ich gerne auch heute noch von Veranstaltungen. Das Ehrenamt wurde mir mit meinen beiden sehr stark ehrenamtlich aktiven Eltern sozusagen in die Wiege gelegt. Sowohl im Schützenverein Eichenlaub Eichenkofen, für den ich bis vor zwei Jahren aktiv in Gaurundenwettkämpfen vertreten war (auch dies musste ich aus zeitlichen Gründen zurückstellen), war ich in der Vorstandschaft tätig, ebenso wie in den vergangenen sechs Jahren im Volkstrachtenverein Wartenberg als Pressewart (hier trat ich heuer nicht mehr zur Wahl) und im Sportfischereiverein Dorfen-Altenerding e. V. bei dem ich noch die beiden Posten als Schriftführerin und Pressewart innehabe. 

Ziele

Als Frau und Mutter möchte ich gerne die Bedürfnisse von Familien, berufstätigen Müttern, Kindern und Jugendlichen in Wartenberg vertreten. 

Für ein familienfreundliches Wartenberg gehören dazu: 

  • Ausreichend qualitativ hochwertige Betreuungsplätze für Kinder von 0 – 14
  • Arbeitsplätze für Teilzeitkräfte
  • Betreuung der Jugendlichen durch einen Streetworker
  • Förderung der Jugendarbeit der Vereine 

sowie

  • Gesundes Wachstum von Gewerbe (und damit Sicherung von Arbeitsplätzen) ermöglichen
  • Einheimischenprojekte
    (die örtliche Verteilung von Gewerbe- und Wohngebieten muss den Interessen beider Seiten entgegenkommen).
  • Regionale Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln fördern
  • Bau einer Umgehungsstraße
    Bau eines zentralen Veranstaltungsortes für größere Veranstaltungen und für Vereine (Saal)
  • Erhaltung von kulturellem Erbe und historischen Plätzen