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1972 bis 2012 - 40 Jahre Freie Wählergemeinschaft Wartenberg
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Zum 40-Jährigen Jubiläum der Freien Wählergemeinschaft Wartenberg wurde am Sonntag, 22. April in Pesenlern im Gasthaus Bachmaier ausgiebig gefeiert. Bei den Grußworten vom Freie Wähler-Kreisvorsitzenden Rainer Mehringer, Freie Wähler-Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger, Bürgermeister Manfred Ranft wie auch im Festvortrag von Altbürgermeister Gustav Weltrich gab es sehr erfolgreiche Rückblicke und hoffnungsvolle und zuversichtliche Ausblicke in die Zukunft. Bei handfesten Aussagen von der Kommunal- bis zur Bundespolitik glaubte man fast, dass der Wahlkampf schon eröffnet sei. Eine der schönsten Aufgaben des FWG-Vorsitzenden Manfred Hackl war sicher die Ernennung von Altbürgermeister Gustav Weltrich zum 1. Ehrenvorsitzenden der FWG Wartenberg.
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| Mit den Worten: „40 Jahre Freie Wählergemeinschaft ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte an sich sondern vor allem ein Glücksfall für Wartenberg" begann Bürgermeister Manfred Ranft seine Grußworte. Denn dies bedeute 40 Jahre Mitwirkung und Mitgestaltung bei der Weiterentwicklung des Marktes Wartenberg zu seinem heutigen Gesicht. Besonders deutlich werde die Bedeutung der FWG für den Markt Wartenberg wenn man berücksichtigt, dass in diesen zurückliegenden 40 Jahren die Freien Wähler 22 Jahre den 1. Bürgermeister gestellt haben. Drei Perioden mit Gustav Weltrich und in den vergangenen 4 Jahren durch Manfred Ranft. Er selbst ist seit 34 Jahre für die FWG aktiv. Besonderer Dank gelte hier neben vielen Anderen Gustav Weltrich und Walter Gebhart sen. die von Anfang an das Gesicht der FWG waren. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hubert Aiwanger beim Grußwort
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| Die Freien Wähler sind im Bayerischen Landtag zwischenzeitlich als politische Kraft anerkannt und auf dem Sprung in den Bundestag. Wenn auch diese Entwicklung nicht bei allen gerne gesehen ist, so sei sie aus seiner Sicht doch konsequent, denn die Interessen der Kommunen hören nicht an der Landkreisgrenze und schon gar nicht an der Gemeindegrenze auf. Manfred Ranft führte weiter aus, dass die Erfolgsgeschichte der Freien Wähler im Wartenberger Gemeinderat nicht möglich gewesen wäre ohne Koalitionen. Heute sei im Gemeinderat eine Zusammenarbeit über alle Fraktionen und in einer sachlichen bis freundschaftlichen Atmosphäre möglich. Abstimmungen verlaufen nicht mehr an Fraktionsgrenzen entlang, sondern werden meist mit großen Mehrheiten, oft sogar einstimmig entschieden. Es macht wieder Spaß, im Gemeinderat zusammenzuarbeiten. Die Freien Wähler haben sich immer gegen absolute Mehrheiten ausgesprochen. Ranft: „Wir streben Sie auch selbst nicht an. Viel wichtiger ist uns ein faires Miteinander Aller.“ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bürgermeister Manfred Ranft beim Grußwort
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Gruppenbild FWG 40 Jahre
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| FW-Kreisvorsitzender Rainer Mehringer untermauerte die Notwendigkeit der Vertretung der Freien Wähler im Land- und Bundestag und hofft, dass es hier bei den nächsten Wahlen einen gewaltigen Schub gebe. Speziell für Wartenberg wünscht er sich auch einen FWG-Kandidaten im Kreistag. MdL Hubert Aiwanger wiederholte unter starkem Beifall das klare „Nein" der Freien Wähler zur 3. Start- und Landebahn. Die FW im Landtag werde keine Koalition eingehen, bei der es eine Zustimmung zum Bau gebe. Hier sei das Zahlenmaterial nicht belastbar und in den nächsten 20 Jahren werde man keine 3. Startbahn brauchen. Er sei auch nicht unglücklich wenn in München keine 2. Stammstrecke komme. Das Geld könne man viel effektiver einsetzen um dieselben Verbesserungen zu erreichen. |
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| Aiwanger brachte außerdem auch die seiner Meinung nach fehlende Unabhängigkeit des bayerischen Ministerpräsidenten ins Gespräch. Er forderte hier die Direktwahl vom Volk um parteiübergreifend wirken zu können. In Sachen Schuldenabbau sollte man erst mit der Basis reden und dann erst Beschlüsse fassen. Die Freien Wähler werden alles daran setzen, künftig auch in der Landespolitik beim Stellen der Weichen mitzuwirken und Aiwanger kündigte an, dass man ab 2014 auch im Europaparlament sitzen werde. Aiwanger betonte, man könne mit den Freien Wählern über alles inhaltlich diskutieren und man sei auch für alle Parteien offen, nicht aber für die Piratenpartei. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Den Festvortrag zum Jubiläum der FWG Wartenberg hielt anschließend Altbürgermeister Gustav Weltrich (eigener Bericht). Unter großem Beifall der zahlreichen Gäste, darunter etliche FW-Bürgermeister aus dem Landkreis und Wartenberger SPD-Mitglieder, ernannte Manfred Hackl dann Gustav Weltrich zum 1. Ehrenvorsitzenden der FWG Wartenberg. Altbürgermeister Gustav Weltrich verteilte dann für alle Gäste als Geschenk ein von ihm verfasstes Buch mit dem Titel „40 Jahre FWG Wartenberg“. Das Lehrerensemble der Kreismusikschule Erding umrahmte musikalisch die Jubiläumsfeier. Mit dem Singen aller drei Strophen der Bayernhymne endete der offizielle Teil der Jubiläumsfeier. -bs-Moosburger Zeitung vom 24.04.2012 |
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| Hier finden sie den Pressebericht zum Festvortrag von Gustav Weltrich als PDF | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Peter Schickinger, FWG-Marktrat | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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FREIE WÄHLER Wartenberg
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